Kirchen in Donaustauf

 

 

 

St. Salvator

Am Ort eines Hostienfrevels Ende des 14. Jh Errichtung einer Kapelle. 1606 Vergrößerung für die vielen Wallfahrer. 1633 durch die Schweden verwüstet. Bereits 1640 Weihe des Neubaus. 1843 durch Leo von Klenze Umgestaltung der barocken Fassade und des Turms im klassizistischen Stil zur Integration in das Walhallaensemble.

 

Kunsthistorisch bedeutende oberitalienische Wandmalereien, vermutlich aus der Schule des Altichiero (Padua), aus der Zeit um 1400.

 

 

St. Michael

Die Pfarrkirche der Donaustaufer hat eine leidvolle Geschichte. Immer wieder wurde sie wegen ihrer exponierten Lage zur Burg zerstört, zuletzt im 30-jährigen Krieg. 1388 im sog. Städtekrieg sogar bis auf Teile des Kirchturms abgerissen - für ein besseres Schussfeld. 1724 brannte das Langhaus völlig ab. Wiederaufbau im gleichen Jahr.

 

Schöne Grabplatten aus dem 17. und 18. Jh. Die heutige neobarocke Ausstattung stammt überwiegend aus der 1.Hälfte des 20.Jh.

 

 

St. Martin im Ortsteil Sulzbach

Die Wurzeln reichen vermutlich in die Karolinger- und Agilolfingerzeit zurück (sicher vor 911). Der Bau entstand in der Frühgotik unter Einbeziehung romanischer Baubestand- teile. Heute noch gut erkennbar ist die Funktion als mittelalterliche Wehrkirche (Lage, Schießscharten).

 

Die Kirche diente vermutlich als Motiv für ein 1522 entstandenes Landschaftsgemälde von Albrecht Altdorfer.

 

 

 

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